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Das war 2018...

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Bei hochsommerlichem Wetter zog die Traditionsveranstaltung wieder viele Besucher an
Viel Musik und gute Stimmung
Bachgassenfest bleibt ein Dauerbrenner
16. Juli 2018 Autor: Jeanette Spielmann (js) (aus BA 16.07.2018)

Auerbach. Zum 32. Mal in Folge wurde in Auerbach das Bachgassenfest gefeiert. Dass in drei Jahrzehnten ein Fest auch dem Wandel unterzogen ist, liegt auf der Hand. Aber es gibt keinen Grund, mit Wehmut zurückzuschauen, denn auch in diesem Jahr hatten die Festbesucher wieder – ganz dem Motto der Veranstaltung entsprechend – viel „Spaß in de Gass“.

Die Bachgasse hat sich im Laufe ihrer Geschichte immer wieder verändert. Die Stadtteildokumentation Auerbach hat das vor drei Jahren mit ihrer Jahresausstellung in Wort und Bild verdeutlicht. Vor über 100 Jahren war die Verbindungsstraße zum Fürstenlager und nach Hochstädten die Einkaufsmeile des Ortes gewesen.
Vor 90 Jahren hatte ein schweres Hochwasser die Bachgasse heimgesucht und sie bis zur Bundesstraße einen halben Meter hoch mit Schutt, Steinen, Holz und Schlamm bedeckt. In den folgenden Jahrzehnten kam es immer wieder zu Überschwemmungen mit zum Teil erheblichen Verwüstungen, so dass sich die Stadtväter schließlich zur Verdolung des Bachlaufs entschieden. Der Abschluss der von 1985 bis 1987 dauernden Umgestaltung war die Geburtsstunde des Bachgassenfestes.

Damals spielte sich das Festgeschehen auch in vielen Höfen entlang der Bachgasse ab. Das hat sich inzwischen reduziert, aber in den Höfen der Familien Knaup, Knop, Ritsert und Triefenbach sind Gäste nach wie vor willkommen und fühlen sich dort auch sehr wohl.
Hier sitzt man mit Freunden gesellig beisammen, kommt auch mit Fremden ins Gespräch und kann deftige Hausmannskost genießen. Denn auch bei sommerlichen Temperaturen wie am Wochenende schmecken Kochkäse oder Handkäse mit Musik und Apfelwein ebenso gut wie Hausmacher Wurstplatte mit Pellkartoffeln.

Eröffnung auf der Mauer
Auch Livemusik wurde in den Höfen geboten. Zum Auftakt am Freitagabend füllten die Blütenweg-Jazzer den Hof der Familie Knop – und wer keinen Platz mehr bekam, swingte auf der Gass mit den Rhythmen mit. Am Samstag sorgte im Hof Knaup DJ Roger für den stimmungsvollen Rahmen. Überhaupt war für den musikalischen Rahmen des Festes bestens gesorgt – sowohl von der Bühne am Neuen Weg als auch an verschiedenen Ständen machten Musiker wie beispielsweise Rico Bravo oder Musik aus der Konserve deutlich, dass in der Bachgasse Feiern und gute Laune im Mittelpunkt stehen.
Tradition hat die Eröffnung des Festes am Freitagabend auf der Mauer am Neuen Weg, die für Ortsvorsteher Robert Schlappner nach eigenem Empfinden „immer höher wird“. Die Begrüßung durch die Interessengemeinschaft Bachgassenfest übernahm diesmal Schriftführerin Beate Ulbrich, da Sprecherin Miriam Triefenbach sich wegen eines Todesfalls etwas zurückgezogen hatte.
Beate Ulbrich erinnerte kurz an den Ursprung des Festes, die in den vergangenen Jahrzehnten ausgegebenen Weinprobiergläschen, die beliebte Sammlerstücke geworden seien und an das mit viel Aufwand betriebene Seifenkistenrennen, das es ebenfalls einmal gegeben hat. Dass die Eröffnung des diesjährigen Bachgassenfests auf einen Freitag, den 13. fiel, sah Ortsvorsteher Schlappner positiv, den man könnte diesen Tag auch als Glückstag sehen. Dank sagte er dem Organisationsteam mit Miriam Triefenbach, Friedrich Ritsert, Anja Knaup und Beate Ulbrich für das Engagement und die Vorbereitungen, die bereits im Oktober des vergangenen Jahres begonnen hätten.

Identifikation und Wandel
Bürgermeister Rolf Richter, frisch aus dem Urlaub am Gardasee zurück, verband das Fest mit den Begriffen Identifikation und Wandel. Es gebe die, die von Anfang an mit dabei sind und die, die in den vergangenen Jahren dazu gestoßen sind, wie etwa die Flames, für die das Bachgassenfest auch in diesem Jahr wieder eine beliebte Plattform der Präsentation zu Beginn der neuen Handballsaison war.
Ein neuer Aspekt wären in diesem Jahr die Cheerleader der TSV Auerbach gewesen, doch urlaubs- und krankheitsbedingt musste die neue TSV-Gruppe ihre Mitwirkung absagen. Im kommenden Jahr soll es aber auf jeden Fall klappen.
Grußworte gab es auch von der Bensheimer Blütenkönigin Linda Engelhard aus Bürstadt, die sich auf ein Wiedersehen bei der Auerbacher Kerb freuen würde, und von der Auerbacher Kerwekönigin Stefanie Kolb. Auch Politprominenz ließ sich den Auftakt des Traditionsfestes in Auerbach am Freitagabend nicht entgehen. Neben Mitgliedern des Magistrats der Stadt Bensheim und der Stadtverordnetenversammlung waren auch die Bundespolitikerin Christine Lambrecht und Landespolitikerin Karin Hartmann in die Bachgasse gekommen.
Verlässliche Mitwirkende zur Festeröffnung waren einmal mehr die Jagdhornbläser der Privilegierten Schützengesellschaft Auerbach und die Sängerinnen und Sänger der Liedertafel.
© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 16.07.2018




Das war 2017...
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Wir sagen DANKE an alle die mitgewirkt haben!

Aus Morgenweb 10.7.2017 Autor: Thomas Tritsch (tr)

Bachgassenfest
Am Wochenende wurde in Auerbach zum 31. Mal ausgelassen gefeiert

Barfuß im Bach, Eiswürfel im Riesling

Auerbach."Spass in de Gass": Die alte Dorfstraße in Auerbach stand am Wochenende wieder ganz im Zeichen des Bachgassenfestes. Auf der belebten Meile zwischen Ludwigstraße bis Weidgasse luden zahlreiche Buden und Buchten zum Feiern ein. Nach einer mäßig besuchten Eröffnung um 19 Uhr wurde es danach erheblich voller.
Auch, wenn die Glanzzeiten des traditionellen Straßenfestes vorbei scheinen (vorerst oder endgültig?), hat sich der frühere Charme zumindest im Detail erhalten. Bei der 31. Auflage waren weniger Höfe geöffnet, doch vier neue Stände waren am Start.

Neue Doppelspitze
Und auch das Organisationsteam hat sich runderneuert: Mit Miriam Triefenbach und Sascha Baumgart hat eine neue Doppelspitze die Regentschaft der Interessengemeinschaft übernommen. Beide sind seit Jahren als Aktive dabei. Flankiert von Anja Knaup, Beate Ulbrich und Fritz Ritsert, der sogar schon von Beginn an beim Bachgassenfest mitmischt - vor wie hinter den Kulissen.

Ortsvorsteher Robert Schlappner eröffnete das Fest wie gewohnt "von oben herab" - auf der Mauer am Neuen Weg stehend. Auch er verwies darauf, dass die Meile schon bessere Zeiten erlebt habe. "Das Bachgassenfest ist im Wandel." Es spielt sich heute eher auf dem Pflaster als in den Höfen der Anwohner ab.

Ein Fest im Wandel
Dennoch war der Startschuss 2017 ein Magnet. Auch der Magistrat war in Mannschaftsstärke angetreten. Genauso wie die Handballerinnen der Flames, die in Auerbach nicht nur Getränke servierten, sondern sich auch für ihren Aufstieg in die erste Bundesliga feiern ließen. Eine gelungene, wenn auch etwas knapp kommentierte Team-Präsentation. Näher kann man seinen Fans nicht sein, begleitet vom Rockabilly der Band Galazzos.
Bürgermeister Rolf Richter und Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert fassten sich kurz und motivierten die Gäste, die Atmosphäre zu genießen. Das ging bei tropischen Temperaturen auch barfuß im Bach. Ein Zugeständnis ans Wetter war wohl auch der Eiswürfel, den ein Standbetreiber in seinen Riesling plumpsen lies. Da konnte man live die Geburtswehen einer Mini-Schorle erleben, während auf der anderen Seite die Small Stars berühmte Schwergewichte der Rockgeschichte von der Bühne donnerten.

Schattenplätze waren begehrt
Weiter flussaufwärts, im Fischhof von Familie Knop, hatten die Original Blütenweg Jazzer eine schattige Nische gefunden. Am Samstag beschallte Schlagerkönig Rico Bravo die Festmeile. Zur Eröffnung ging es etwas moderater zu. Die Jagdhornbläser der Privilegierten Schützengesellschaft Auerbach und die Liedertafel boten sanftere Klänge. Der Odenwaldklub zeigte einen traditionellen Tanz. Auch Kerwekönigin Jasmin Becker und Weinkönigin Charlotte Freiberger genossen den Wein am Bachgassenufer, das in diesem Jahr nicht nur von Cocktails, Bier und Sekt geflutet wurde. Auch ein Schmuckhändler präsentierte seine Kollektion.
Die Alevitische Gemeinde servierte türkische Spezialitäten, die italienischen Kollegen holten Pizza aus dem Ofen. Aber auch die gewohnte Bratwurst hatte ihren Auftritt. Ebenfalls aus der Region kamen Kochkäse und Handkäse. Am Samstag inszenierte die IG einen Flohmarkt, bevor bei der Bachregatta die klassischen Holzboote in See stachen.
© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 10.07.2017

Bachregatte

Auerbach. Mancher Bootsbesitzer baut sein Schiff gleich selbst. Über einhundert junge Kapitäne griffen rechtzeitig vor dem Bachgassenfest wieder zu Farbe, Hammer und Nägeln, um ihr wassertaugliches Gefährt für den Wellengang herzurichten. Und natürlich auch für die Kameras der Eltern, die am Ufer hinter den Booten hergerannt sind.

Der Samstagnachmittag gehört der Bachregatta. Ein Höhepunkt für die Kinder. Und wie meistens war es brüllend heiß. Noch bevor der Stand der Kindertagesstätte Steinweg geöffnet hatte, stand der Nachwuchs Schlange. Viele wollten die Nummer eins sein und sich die Pole-Position sichern. Andere bevorzugten einen der hinteren Ränge, weil sie noch auf verspätete Familienmitglieder warteten. Und wiederum andere hatten eine präzise Vorstellung ihrer Startnummer: die oder keine. 113 zum Beispiel. Oder 99.
250 extra von der Auerbacher Behindertenwerkstatt geschreinerte Boote warteten auf ihren Einsatz. Viele blieben auf dem Trockenen sitzen. Macht aber nix. Spannend war es für die Kleinen allemal.
Wie immer gingen jeweils zwei Kähne gleichzeitig ins Nass. Zuvor gaben die Kinder den Rohlingen einen ganz persönlichen Anstrich - mit Farben, Korken und Stoffsegeln, mit Glitzerperlen, Aufklebern oder Stempeln. Die "Werft" vor dem Gemeindezentrum wurde zur turbulenten Kreativwerkstatt.
Rund zwei Stunden hatten die Kinder Zeit, um ihr Schiffchen zu schmücken. Ausreichend Materialien lagen bereit. Mit einer Probefahrt überprüften die Kapitäne aufmerksam die Schwimmtauglichkeit und Optik ihres Gefährts.
Der Parcours war gewohnt überschaubar. Unterwegs mussten auch Tunnel passiert werden. Und nicht jedes Schiff tauchte am anderen Ende rechtzeitig ohne manuelle Hilfe wieder auf. Wer als Zweitplatzierter durchs Ziel ging, hatte keinen Grund sich zu ärgern. Jeder konnte sich einen Gewinn aus der Truhe mit den kleinen Schätzen aussuchen, die die IG Bachgassenfest zur Verfügung stellte. "Verlierer gibt es nicht", freute sich eine Mutter bereits vor dem Start vor dem evangelischen Gemeindezentrum. Viele Teilnehmer sind Wiederholungstäter und haben zuhause bereits ganze Sammlungen auf dem Regal. Die Bachregatta ist eine einfache, aber tolle Idee, die jedes Jahr aufs Neue viele Fans findet. Insider kommen direkt barfuß oder in Badeschläppchen.
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Aus Morgenweg am 11.7.2016


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Alle oberen Bilder von Dietmar Funk - Bergsträßer Anzeiger - Danke




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Bachgassenfest: Am Wochenende wurde in der alten Dorfstraße ausgelassen gefeiert / Viele Anziehungspunkte für Jung und Alt

Freiluft-Party im Herzen von Auerbach

Von Monika Hälker
Auerbach. "Spass in de Gass": Die alte Dorfstraße in Auerbach stand am Wochenende wieder ganz im Zeichen des Bachgassenfestes. Auch wenn die Zahl der Besucher nicht an alte Zeiten anknüpfen konnte, als man sich zu Hochzeiten durch ein langes Nadelöhr von der Ecke Ludwigstraße bis zur Ecke Weidgasse schieben mussten, hatte die 30. Auflage durchaus ihre magnetischen Anziehungspunkte.

Dazu zählte am Samstagabend unbestritten Rico Bravo, der Schlagerkönig, der einen großen Pulk an Fans vor der Bühne versammelte. Die Stimmung kochte. Partylaune machte sich bei Ohrwürmern der 70er und 80er Jahre breit. Es wurde mitgesungen und im dichten Gedränge getanzt. Scheinbar mühelos spazierte der versierte Parodist durch das musikalische Genre und spielte sich zum akustischen und optischen Lockvogel auf.

Mit Schlaghose und Glitzerjackett

Als Interpret ragte er nicht nur stimmlich nah an die Originale von Peter Maffay oder Michael Holm heran. Mit schwarzhaariger Perücke und Sonnenbrille, Schlaghose und Glitzerjackett waren er und sein Compagnon die Eyecatcher des Abends. Wie aus dem Bilderbuch jener Tage. Auf dem Parkplatz am Neuen Weg gab es kaum noch ein Durchkommen, und selbst auf der Bachgasse rückte das Publikum eng zusammen.

Rico Bravos Musik war aber nicht jedermanns Sache. Ein Pulk an jungen Leuten wartete am Eingangstor auf Kollegen und Freunde, um gemeinsam in das kollektive Festgefühl einzutauchen. Dabei würden sie lieber auf "ihre" Musik zusteuern, auch wenn sie aus der Konserve kommen sollte. Zusammen wollte man sich von dem Sog der Meile treiben lassen, wie sie es auch tags zuvor am Eröffnungstag getan hatten.

Am Rande merkten sie an, dass man früher weitaus mehr Besucher ihrer Generation getroffen habe. "Das Fest ist kleiner und unpersönlicher geworden. Früher hatte man die Stände nicht so lieblos hingestellt", kritisierte Michelle. Lediglich das Innere der Buden leuchtete vielfach in bunten Farben auf.
Am Freitag stand nicht nur die Musik, sondern auch der Sport im Mittelpunkt. Auf dem Platz des evangelischen Gemeindezentrums präsentierte die HSG Bensheim/Auerbach ihr Team für die neue Saison in der 2. Frauenhandball-Bundesliga. Das sportliche Aushängeschild der Bergstraße stellte sich vor Saisonbeginn seinen vielen Fans vor und war hautnah im Festgetriebe zu erleben, bevor die Galazzos ihren Rockabilly-Sound auffuhren.

"Es war ein gelungener Auftakt", sagte Pressesprecher Sören Roth. Bis weit nach Mitternacht wurde auf der Gasse getanzt. Die Flames einschließlich ihrer Jugendmannschaften sitzen erstmals mit im Boot des Bachgassenfestes. Zusammen mit dem THW hauchten sie dem Platz Leben ein, der im letzten Jahr noch verwaist war.

Andere Besucher steuerten ihren liebgewonnenen Hafen an. Auch wenn das Fest am Freitag mit dem offiziellen Startschuss zögerlich anlief, zog es eine große Fangemeinde der Original Blütenweg Jazzer zur Familie Knop, dem legendären Fischhof. Die Terrasse platze aus allen Nähten. Hier wurde noch selbst gekocht und die Kuchentheke mit Selbstgebackenem gefüllt. Ein Plus in der Cuisine de Bachgass, die damit ein beständiges Zeichen gegen den Schnellimbiss setzt. Ebenso der Hof Ritsert. Dort ist der selbst gemachte Kochkäs' schon legendär.

Einen neuen Farbtupfer setzte die Alevitische Gemeinde Bergstraße. Sie lockte ebenfalls mit kulinarischer Vielfalt. Das rote Fruchtfleisch der Wassermelone stach neben dunkelgrünen Weinblättern, Börek und Couscous hervor. Die Alevitische Gemeinde bildete mit türkischen Spezialitäten ein farbenfrohes internationales Element auf dem Auerbacher Volksfest ab.

Das Treiben hatte viele Facetten. Einige Jugendliche machten ihre eigene Feier vor den Toren der Straße auf. Mit ihrer Musik in einer fetentauglichen Beschallung aus dem Handy.

Für manche Auerbacher war die Nacht von Freitag auf Samstag besonders kurz. In aller Früh zog am Samstag der Trubel wieder in die Gass. Ein Flohmarkt in den Morgenstunden platzierte sich zwischen den noch geschlossenen Buden - bis zum frühen Nachmittag.

© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 11.07.2016

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180 kleine Holzbötchen gingen auf große Fahrt

Welcher Bootsinhaber baut schon sein Schiff selbst? Die jungen Kapitäne griffen selbstverständlich wieder zum Hammer und zu den Nägeln, um ihr wassertaugliches Gefährt für den Wellengang durch den Auerbach zu präparieren. Es wurde gehämmert und gestrichen, bevor dann am Samstagnachmittag die Segel gesetzt wurden.

Die Bachregatta ist seit Jahren das Highlight für die Kids. Schon eine halbe Stunde bevor der Stand der Kindertagesstätte Steinweg öffnete, stand der Nachwuchs Schlange. Die Nummer eins wollte jeder gern sein und sich die Pole-Position sichern. Dafür nahmen sie gern über zwei Stunden Wartezeit in Kauf, bevor Moderatorin Christine Matz vom Elternbeirat den Startschuss gab.

180 von der Behindertenwerkstatt für die Bachregatta geschreinerte Boote gingen an den Start, jeweils zwei gleichzeitig. Zuvor gaben die Kinder den Rohlingen einen persönlichen Anstrich - mit Farben, Korken und Stoffsegeln. Die "Werft" vor dem Gemeindezentrum wurde zur lauschigen Kreativwerkstatt, in der nicht selten die ganze Familie eingespannt war. Rund zwei Stunden hatten die Kleinen nun Zeit, ihren Kahn zu schmücken. Ausreichend Materialien lagen auf den Biertischen. Mit einer Probefahrt überprüften die kleinen Kapitäne sogleich die Schwimmtauglichkeit ihres Gefährts.

Stets zwei Boote segelten um die Wette durch den überschaubaren Parcours. Die kleinen Kapitäne liefen am Rand mit und schauten, wo ihr Kahn blieb, wenn es auf der kurzen Strecke einen Tunnel passieren musste. Nicht jedes Schiff tauchte am anderen Ende rechtzeitig oder ohne Hilfe wieder auf. Wer als Zweitplatzierter durchs Ziel ging, hatte keinen Grund sich zu ärgern. Jeder konnte sich einen Gewinn aus der Truhe mit den kleinen Schätzen aussuchen, die die IG Bachgassenfest gestiftet hatte.

"Jedes Jahr kommen drei neue Schiffe dazu", so eine Mutter. Sie verwies auf die beachtliche Sammlung an Holzschiffchen, die sich daheim im Regal schon türmten. Für ihren Nachwuchs ist die Bachregatta nach wie vor ein Muss.

Die Wartezeit bis zum Anpfiff verlief kurzweilig. Die Kinder eroberten die autofreie Bachgasse, die zu einem gefahrlosen Wasserspielplatz wurde. Badeschläppchen waren das richtige Schuhwerk. Wer trotzdem Zeit fand, schaute in der "Schminkstube" vorbei und ließ sein Gesicht geschwind zum Schmetterling oder Tiger werden. moni

© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 11.07.2016






Bergsträßer Anzeiger, Montag, 13.07.2015

Bachgassenfest: Am Samstag gute Stimmung und ordentlich Betrieb / Eröffnung stieß auf wenig Resonanz Auf den Schlagerkönig ist Verlass

Auerbach. "Tanze Samba mit mir", singt Rico Bravo und heizt das Copa-Cabana-Feeling im sowieso schon aufgeheizten Kessel vor der Bühne noch einmal kräftig an. Mit schwarzer Langhaar-Perücke, Sonnenbrille und goldenem Jackett zitiert er mühelos die Songs der großen Stars.

Der Bergsträßer Schlagerkönig zündete wahrlich eine Stimmungskanone auf dem Bachgassenfest und lieferte eine offensichtlich vorzügliche Vorlage ab, die quer durch alle Generationen ging: Die jüngsten Besucher saßen auf dem Bühnenrand, die älteren auf Bänken und der Rest tanzte auf der Stelle mit. Auf dem Parkplatz Neuer Weg und in einem großen Kreis um das Areal herum zogen sich die Massen zusammen.
Spaß, Lust und Leidenschaft

"Die Musik spielte schon in meiner Jugend", so eine Besucherin, die auf der Stimmungswelle mitritt. Für Rico Bravo ist es "Spaß, Lust und Leidenschaft", die ihn antreibt: egal ob als Schlagerkönig oder Frontman einer Marillion-Coverband, die sich den "Progressive Rock" auf die Fahnen schreibt.

Fernab der 70er-Jahre-Oldies versammelten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Aufgang zur Kirchbergstraße - am Cocktail nippend und Musik aus der Konserve lauschend. Als eher dünn besiedelt erwies sich selbst am Samstag das andere Ende der enger zusammengerückten Stände. Der nächste Abi-Jahrgang am AKG zapfte hier Bier, um mit den Einnahmen im nächsten Jahr nach dem Ende ihrer Schulzeit eine umso größere Fete feiern zu können. Ihnen fehlte der nötige Zustrom auf der sogenannten Vorfiz-Party. Doch insgesamt dürfte am Samstag das Bild eines gut besuchten Festes das wettmachen, was am Freitag fehlte. Nur schwer schien es in Gang zu kommen. Auch zur Überraschung einiger Besucher, die unter dem Motto "Auf zum Spass in de Gass" ihr Vergnügen suchten. Betreiber, einige von ihnen (fast) von Beginn an dabei, hatten sich aus dem Festgetriebe zurückgezogen und eine deutliche Lücke hinterlassen.

Auch kritische Töne
So stieß auch die Eröffnung am Freitag auf nicht gerade üppige Resonanz. Nach dem Startschuss durch die Jagdhornbläser der Privilegierten Schützen, traditionellen Tänzen durch die OWK-Gruppe und stimmungsvollem Gesang durch die Liedertafel begrüßte Thomas Maurer, organisatorischer Knotenpunkt in der IG Bachgassenfest, die Gäste.

Bürgermeister Rolf Richter wünschte der 29. Auflage gutes Gelingen und blickte auf ein vielfältiges Programm. Ortsvorsteher Robert Schlappner sprach die Veränderungen im Charakter des Festes in den vergangenen 29 Jahren an. Die Gäste können im Wandel der Zeit kaum noch in Hofreiten empfangen werden, in denen sich früher die urige Gemütlichkeit breitgemacht habe. Das Fest verlagere seinen Mittelpunkt auf die Straße und auf öffentliche Plätze. Der Ortsvorsteher schlug auch durchaus kritische Töne an. Dass das Gemeindezentrum just zum Fest mit einem Flatterband abgeriegelt wurde, konnte er nicht nachvollziehen, steht es doch mitten in der Bachgasse. Verärgerte Stimmen waren mehrfach zu hören.

Ein durchaus gemischtes Resümee zogen die Standbetreiber. Die Feuerwehr hatte ein volles Haus und stets gut zu tun. "Die Bar war rappelvoll - wir mussten die Gäste zum Schluss hinauskomplimentieren", so ein Vereinsmitglied. Der "Fischhof" wurde zu einem verlässlichen Hafen für all diejenigen, die Meeresfleisch lieben und Jazz mögen.

Die Original Blütenweg-Jazzer zauberten einen originellen und dynamisch inszenierten Parforceritt, zu dem einige sogar tanzten. Auf dem Marktplatz sorgte das Hoffmann-Projekt, die Band der Behindertenwerkstatt, mit impulsiv verpackten Rocktönen für gute Unterhaltung.

Für die Betreiber waren die Nächte kurz. Hatte man doch gerade erst die Buden dichtgemacht, zog schon in aller Früh der Trubel wieder auf der Gass ein.

Wie ein Lückenschluss füllte der Flohmarkt in den frühen Morgenstunden die Plätze zwischen den Buden. Der Basar schien gut angelaufen zu sein, einiges wechselte den Besitzer. Noch fehlt ein bisschen die Routine. "Flohmärkte leben von der Mund-zu-Mund-Propaganda", so eine erfahrene Händlerin. Und denkt an einen Publikumszuwachs im kommenden Jahr.
Dann steht den Auerbachern mit dem 30. Bachgassenfest eine Jubiläumsausgabe ins Haus.
moni © Bergsträßer Anzeiger, Montag, 13.07.2015


Bachregatta: Buntes Programm für die Kinder beim Bachgassenfest


Auerbach. Wenn kleine Kapitäne auf die Reise gehen: Die Bachregatta, die seit Beginn für die Jüngsten auf dem Bachgassenfest ein Highlight ist, übte am Samstag einen ungebremsten Sog aus.

200 der von der Behindertenwerkstatt Auerbach geschreinerten Boote bot die Kita Steinweg zum Verkauf an - und keines blieb übrig. Die Kids nahmen die seetüchtigen Rohlinge in die Hand, um sie für die große Fahrt auf dem kleinen Bach zurechtzumachen: mit einem gefälligen Anstrich, Stoffen und Korken. Es wurde gemalt, geklebt und gehämmert.

Ein Vater zeigte zwei der bekannten Bächle-Boote, wie sie die Kids gern in Freiburg durch den oberirdischen Stadtkanal fließen lassen. Der kreative Ideengeber feuerte den Ansporn offensichtlich noch einmal an, dem eigenen Schiff eine individuelle Handschrift zu verpassen. Der Vorplatz zum Gemeindezentrum wurde zu einer Miniatur-Werft, in der die Familien gemeinsam Hand anlegten.

Reederei aus Korken
Die einen setzten Stoffsegel in Meerfarben, andere nagelten gleich ein ganzes Zeltdach auf. Eine Familie bastelte sich eine kleine eigene Reederei mit Korken oder winzigen zu Quadern geklebtem Papier. Bei Hanna und Jason trugen die Segel ihres schwarzen Boots die Aufschrift "faeland". So heißt die Musikgruppe, in der sie singen. Die beiden kommen aus Straehlen, einem Ort Nahe der holländischen Grenze. Sie nutzten den Besuch an der Bergstraße, um beim Bachgassenfest vorbeizuschauen. Rund zwei Stunden hatten die Kleinen Zeit, ihren Kahn zu schmücken. Ausreichend Materialien lagen ausgebreitet auf den Biertischen.

Um Punkt 16 Uhr gab Christine Matz vom Elternbeirat der Kita den Startschuss. Zwei Boote wurden gleichzeitig zu Wasser gelassen und segelten um die Wette durch den überschaubaren Parcours. Auf der Strecke mussten nur zwei Brücken passiert werden.

Es gab keine Verlierer
Trotzdem tauchte nicht jedes Schiff am Ende des Tunnels rechtzeitig und ohne Schubser auf. Verlierer gab es aber keine. Jeder konnte sich einen Gewinn aus der Truhe mit den kleinen Schätzen aussuchen, die die IG Bachgassenfest gestiftet hatte.

Das Element Wasser blieb bei der sommerlichen Wärme auch weiterhin das Spielzeug Nummer eins. Wer trotzdem Zeit fand, schaute in der Schminkstube vorbei. Spätestens als sich die ersten Kinder mit einem als Schmetterling verzierten Gesicht präsentierten, wuchsen die Neugierde und die Schlange der Wartenden.

Zauberer im Abseits
Der Zauberer hingegen, der in wenigen Sekunden aus einer Luftballonschlange einen Dackel oder eine Blume formte, stieß lediglich auf geringes Interesse. Sein Angebot am Neuen Weg schien im Kindertrubel ein wenig zu versanden. moni
© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 13.07.2015


Hier sehen sie eine kleine Auswahl an Bildern vom Bachgassenfest 2015

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Bachgassenfest 2016
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„Spass in de Gass“!

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Für die Kleinen gibt es wieder die beliebte Bachregatta, eine Kinderdisco, Kinderschminken und diesmal auch eine Hüpfburg.
Besuchen Sie den einzigartigen Luftkurort der Bergstraße und haben Sie „Spass in de Gass“.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Auerbacher


IG Bachgassenfest
Miriam Triefenbach
0 62 51 / 8697903
info@bachgassenfest.de
www.bachgassenfest.de